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 Volterra und San Gimignano

009Volterra liegt auf einem Hügel in Mitten der zerklüfteten typischen Landschaft der Toskana. Der Weg zur Stadt hinauf führte uns zunächst an einem Medici Palast vorbei, der heute als Haftanstalt genutzt wird. Wir kamen leider im Regen an, aber das kann der Schönheit des Ortes keinen Abbruch tun. Wie konnte es anders sein, auch in Volterra gibt es einen Dom. Darin durfte man nicht fotografieren, sehr zu meinem Ärger. In dem Baptisterium gegenüber durfte man aber doch fotografieren. Der Dom ist im Gegensatz zu den Anderen von uns gesehenen,  nicht mit dem typischen grünem und weißem Marmor verkleidet, sondern sehr schlicht gehalten. Ebenfalls in Volterra konnten wir ein archäologisches Museum besuchen. Hier gibt es Ausgrabungsstücke aus der Zeit der Etrusker zu sehen. Sehenswert in Volterra ist die Piazza dei Priori, ein einzigartig erhaltener 010 mittelalterlicher Marktplatz.  Gesäumt wird der Platz unter anderem vom Palazzo dei Priori. In Volterra wird Alabaster bearbeitet. Wir hatten die Möglichkeit einen Handwerksbetrieb zu besuchen, der seit mehreren Generationen in Volterra Alabaster bearbeitet und die tollsten Kunstwerke daraus herstellt. Die Führung übernahm der "Altmeister" persönlich. Er war sichtlich stolz darauf, uns seinen Familienbetrieb zu präsentieren. Bei einem weiteren Rundgang hatten wir einen schönen Ausblick in die toskanische Landschaft, denn das Wetter hatte sich inzwischen wieder verbessert. Unterhalb der Stadt konnten wir die Ausgrabung eines 011römischen Amphitheater sehen. Die restliche Zeit bis zur Abfahrt verbrachten wir mit Bummeln und leckerem Kaffee und Cappuccino in einem der Cafès im Ort.  Das nächste Reiseziel ist bekannt für seine Geschlechtertürme aus dem Mittelalter, von denen heute noch 15 erhalten sind. Es ist ebenfalls ein hübsches Städtchen mit vielen engen Gassen. Die verwinkelten Gassen geben teilweise immer wieder einen schönen Blick auf das Umland preis. Auf dem zentralen Platz gibt es eine Eisbar in der weltmeisterliches Eis verkauft wird. Die Besitzer wurden viele Jahre Weltmeister mit ihrem Eis. Dementsprechend war natürlich auch der Andrang an dem Cafè. Als Fotograf hat man hier ohne entsprechende Technik Probleme alles aufs Bild zu bekommen. Da wünscht man sich einen Hubschrauber mit dem man von oben oder von weitem mal ein schönes Panorama erstellen kann. Na ja, ich habe trotzdem einige schöne und vor allem "fotogene" Ecken gefunden.